Katrin Langensiepen

Syrien Reisebericht - eine Reise ins vergessene Chaos

24.11.2022

الترجمة للعربية في الأسفل

Ein kaputtes Land

Lange haben wir im Team überlegt, ob es richtig wäre, nach Syrien zu fahren. 

Ein Land, das vor über 10 Jahren im Chaos versank. 

Ein Land, dessen Bevölkerung entweder zu Millionen geflüchtet ist, in Assads Folter-Kellern sitzt, zwangsrekrutiert wird oder sich im Exil eine neue Existenz aufbaut.

Ein Land welches aus Assyrer*inenn, Kurd*innen, Christ*innen, Sunit*innen, Shiit*innen besteht - ein Vielvölkerstaat.

Und ein Land, das seit Jahrzehnten unter der Assad Familie lebt. Schon der „Alte Assad” ließ die, die sich widersetzten, foltern, verschwinden, versetzte sein Volk in Angst und Schrecken. Sein Sohn Baschar führt diese Diktatur auf grausamste Weise fort – bis heute. 

Die Polizei um Hilfe bitten, nach dem Weg fragen, auf der Straße kontrolliert werden: Das kann für jeden/r Syrer*in den sicheren Tod bedeuten. Syrien war nie sicher. 

Bis 2011 galt Syrien als sicher. Ein Land, welches tausend Jahre alte Kulturschätze besaß und noch besitzt. Ein bisschen buddeln im Sand bringt tausend Jahre alte Münzen hervor.  
So schön, so viel Kultur. Viel bereist, nette Leute, Geschäftspartner, gleich ums Eck von Europa. 
Das in dem Land die Angst herrscht, Angst als Mittel dient, damit die Menschen funktionieren, interessiert zu dieser Zeit Tourist*innen und viele Politiker*innen nicht.

Im Jahr 2000 kam dann Baschar al-Assad an die Macht, er wurde auf internationaler Bühne empfangen. Baschar, der junge Präsident, der mit seiner schicken Frau Asma. Beide haben in London studiert. Jetzt muss doch der Wandel kommen, die Öffnung, Demokratie.

Doch das Gegenteil passiert: Selbst wenn Baschar al-Assad es für fünf Minuten versucht hat, sein Land in das 21. Jahrhundert, in die Freiheit, Demokratie und Pressefreiheit zu führen, so wurde er von seinem Stab, dem Militär und seiner Familie zurückgepfiffen.

 Es gab keinen Wandel. Es wurde schlimmer.

2011 begann der arabische Frühling, der dann im März 2011 auch in Syrien ankam. Menschen gingen auf die Straße für Freiheit, Demokratie, Brot, Pressefreiheit. Mehr wollten sie nicht. Das war aber für das Regime zu viel.

Der Rest ist Geschichte. Das Land versank im Chaos. Was als Revolution begann, entwickelte sich zu einem Stellvertreterkrieg. Es begann ein Kampf in Syrien, ein Kampf um Syrien. Der IS, Russland, die USA und die Türkei mischten sich ein, aus Eigeninteresse. 

Assad bombte auf sein Volk, ließ verhaften, noch mehr rekrutieren. 

Und hier kommen wir als Europäer*innen ins Spiel: 
2013 verließen viele junge Menschen die EU und kamen mit einem praktischen Shuttle über Gaizantep (Türkei) . Ich selbst saß in Hannover in Moscheen und hörte mir die Geschichten von Eltern an, die weinten, verzweifelt waren: Ihre Kinder, die Kinder eines Gemeindemitglieds, waren jetzt beim IS, um zu kämpfen, für was auch immer.

Wir ließen UNSERE Kinder ziehen, es interessierte nicht. Syrien ist weit weg. Who cares.

Menschen, die aus Syrien fliehen konnten, sind nach Europa.
Menschen, die wollten, sind nach Syrien, um für den IS zu kämpfen. 
Europa macht das Licht aus. 

Auf der anderen Seite kämpften viele Syrer*innen weiter für Freiheit. Homs, Aleppo, all die Städte, die kämpften, die Jungen in den Unis, sie trafen sich, organisierten sich, wollten das „Window of opportunity“ nutzen. Wollten Freiheit. Manche blieben, manche gingen. 

2015/2016 kamen dann die Syrer*innen zu uns nach Europa. Zu Fuß. Meistens junge Männer, kaputt, traumatisiert. Kaum bei uns im Wohnzimmer angekommen, erzählten sie uns ihre Geschichten. Als Kind einer Flüchtlingsfamilie war ich verwundert, wie schnell die Männer erzählten. 

Insgesamt wurde weltweit zu wenig darüber gesprochen. Wir Europäer*innen wissen wenig von Sednaye, den Bomben, dem IS, der Gewalt und dem Tot. Sorry. Zur Wahrheit gehört auch, dass Assad niemand mehr ins Land ließ, keine Journalist*innen. 

In Syrien quälte nicht nur Assad sondern auch Als Nusra, der Daesh (der IS), der dann bis Raqqa, Manbish kam. 
2016 befreiten Kurd*innen Manbish von der IS-Herrschaft, 2017 Raqqa. Ein kleiner Lichtblick für die Freiheit. 
Doch da zu sagen „Hurra es ist Frieden!“ ist falsch. Nein, Syrien ist nicht sicher. Nur in kleinen Kommunen. Der IS ist nicht weg, nur woanders. Die IS-Kämpfer, ihre Frauen, die Kinder sitzen im Al-Hol und Rosh Lager. Assad lebt, Russland und die USA haben sich das Land aufgeteilt. So die Lage.


In dieses Land wollte ich nun. Nach Nord- und Ostsyrien, Rojava, dem de facto autonomen, „freien“ Gebiet im Nordosten von Syrien. 

Der Plan haben wir gemeinsam mit Ferdinand Dürr geschmiedet, im Winter in einem Kaffee irgendwo in Berlin. Der Gründer von Adopt a Revolution (Link: www.https://adoptrevolution.org) und ich wollen nach Syrien. Einreise über den Irak. 

Mein Team (mein Dank gilt hier meinem Syrien Experten Dirk Claas Ulrich) und Ferdinand haben Papiere organisiert, Ein- und Ausreisen beantragt. Warten, warten auf Rückmeldungen, während in Europa die Uhr weiter tickt. Andere Länder, andere Sitten. 
 

Erbil (Irak), Hoffen auf die Ausreise nach Syrien 

Die Flüge sind gebucht für den 28.10. aus Beirut nach Erbil. Wir haben bisher keine Ausreisegenehmigungen aus Erbil (Irak) nach Syrien. Für Ferdinand und mich ist klar: Wir fahren hin und erkämpfen uns die Ausreisegenehmigung. 

Gesagt getan: Ankunft in Erbil und Gott sei Dank ist auch Ferdinands Freund Alan da, ein Syrer, erfahren, gut vernetzt. 
Die Grenzen nach Nordostsyrien sind nur Samstag, Montag und Mittwoch geöffnet. Wir brauchen Telefonnummern, Namen. Wer kann hier Leumund sein und glaubhaft vermitteln, dass wir keine PKK-Anhänger*innen sind? Als Mitglied des EU-Parlaments, im Außenausschuss zuständig für Syrien, will ich in das Land, welches ich im Parlament vertrete. 

Nach viel Kaffee, Vorstellungsgesprächen, Überzeugungsarbeit und etlichen Anrufen später eine SMS: „You can go“,„Fahrt, die an der Grenze wissen Bescheid.“ Hamdullah!
 

Grenze Syrien 

Samstag geht es dann schließlich für Ferdinand, Alan und mich mit einem Taxi nach Syrien. Das Taxi hat WLAN. Ohne Störung. Vorbei an Ölpumpen, Gaspiplines, Gas, welches abgefackelt wurde. Fragt nicht nach Ökostandarts. 

An der Grenze half der Diplomatenpass. Niemals ohne!

Auf syrische Seite werden wir empfangen und treffen gleich einen französischen Kollegen aus dem Europaparlament.

Der Service ist gut, nicht weil Service großgeschrieben wird, sondern, weil wir Abgeordnete sind. Syrien ist nur für besondere Menschen sicher.

 

Qamischlo (Syrien), ein Hauch von Demokratie 

Papiere gecheckt. Ab nach Qamischlo, einer Stadt im syrischen Kurdistan. 

Alan fragt mich: “Was fällt dir auf, Katrin?“

Meine ersten Eindrücke: „Ich sehe Armut, Kinder, die morgens auf der Straße abhängen, zu gewissen Uhrzeiten nur Männer. Ich brauche mehr Zeit, um alles hier einzuordnen.“

Wir sind wenige Meter von der türkischen Grenze entfernt. In unregelmäßigen Abständen gibt es Drohnen-Angriffe. Syrien ist sicher: für Abgeordneter, die nur Dank „schwarzer Männer“, mit schweren Maschinengewehren, aus Limousinen ein- und aussteigen können. Das kann nicht jede*r.
Meine erste Limousine, in die ich auf syrischer Seite einsteige, hat ein Maschinengewehr im Fußraum. Kannte ich von meinen Reisen durch Jordanien und Israel. 

Wir besuchen im Schnellverfahren mit den anderen Kollegen aus dem Europaparlament NGOs, Kämpfende … Anwesend sein, Fotos, fertig. Ich mag das nicht. Fühle mich auch nicht sicher. Fühle mich nicht sicher auf dem Friedhofsgelände der Gefallenen gegen den IS. Wir kommen am Eingang des Friedhofs an: Kameras, Militär. Ich zu Alan: „Ich will das nicht. Da hängt Öcalan. Ich muss ihm nicht huldigen. Ich will mit den Menschen im Café sprechen, den Frauen. Brauche keinen Zirkus.“

„Ok”. Wir sondern uns ab. Sollen die anderen den Zirkus machen. Alan, Ferdinand und ich laufen weit ab vom Medienzirkus über den Friedhof, junge Menschen liegen dort. Und nach längerer Suche findet Alan auch einen seiner Angehörigen. 

Wir bleiben bei der Gruppe und nehmen weitere Termine wahr. Frauenorganisationen, die Empowerment-Programme starten. Ein Termin jagt den nächsten. 

Ich bekomme Einladungen von Leuten vor Ort. Ich darf diese aber nicht wahrnehmen – aus Sicherheitsgründen. Als Abgeordnete habe ich abends keine Chance, mein Guesthouse in Amouda zu verlassen.

Im Guesthouse bin ich alleine. Nur die Kinder des Gastvaters sind da und die fünf Männer mit Maschinengewehren, die auf mich aufpassen. Sie werden schlecht bezahlt. Wenn der IS ihnen ein besseres Angebot macht, arbeiten sie eben für den IS, für Assad, who ever. Egal. Hauptsache die Kohle stimmt, denn die Bevölkerung ist arm, und die derzeitigen Löhne sind niedrig. Das bringt die Menschen in den Zwang schlimmstenfalls in die schlimmste Lage für den IS oder Assad zu arbeiten, wenn die besser bezahlen.

Wir reisen ab Mittwoch zusammen: Ferdinand, Alan und ich. Spaziergänge durch Qamischlo. Wir sehen unterschiedliche Straßenbilder. Geschäfte, Leben und plötzlich Großplakate von Assad. Assad hat im Kurdengebiet, in der Stadt Qamischlo, eigene Gebiete, seinen „foot on the ground“, Leute vor Ort. Teile der Straßen sind voll mit Assad-Polizei. Bloß nicht verlaufen. So ist es einem deutschen Staatsbürger ergangen. Er arbeitete für eine NGO, verlief sich in Qamischlo und geriet so in die Fänge der Assad-Polizei. Er wurde verhaftet, saß im Knast, hörte die Folterschreie. Er selbst wurde nach eigenen Aussagen nicht gefoltert. Die Tschechen haben ihn rausgeholt. Danach schwieg er allerdings, redet nicht darüber. 
Besuche bei Assad hinterlassen Schweigen. Assad hat überall seinen Fuß drin, man weiß ja nie, ob man wiederkommt. 

Qamischlo ist nicht ungefährlich. Doch wir laufen durch Qamischlo. Ich kaufe ein Buch. Man möchte es mir schenken. Ich gebe dem Händler 5 Dollar. 

Wir treffen Christ*innen, NGOs, Vertreter*innen der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien, den Außenminister, Studierende der Universität Rojava. 
Die große Bitte, der Aufruf an uns: „Helft uns! Die Türkei bombardiert uns. Wir wollen demokratische Strukturen aufbauen.“
Ja, die Region startet erste zarte Vorhaben. Die Universität Rojava fragt nach Gastprofessor*innen aus Europa. „Wir wollen gesehen werden, wir wollen Anerkennung.“

Auch wenn uns international oft die Hände gebunden sind, können wir Europäer*innen auf kommunaler Ebene helfen. Menschen in Nord- und Ostsyrien versuchen demokratische Strukturen aufzubauen. Wir können hier mit praktischem Wissen weiterhelfen. Bottom up! Zum Teil nutzen Schulen vor Ort immer noch die Lehrpläne des Assad-Regimes, aus dem einfachen Grund, dass sie keine anderen haben. Die Zivilstrukturen vor Ort gilt es zu unterstützen mit Wissen, Hinweisen, Tipps.

Ich lade die politisch relevanten Männer und Frauen ein, zu mir nach Brüssel.
Frage aber immer nach der Rolle der Frauen. In Teilen gibt es die feministische Macht. In allen Gesprächen berichte ich von Grünen Strukturen: Quotierte Listen, quotierte Redelisten. Die Frauen sind begeistert und werden es umsetzen. Manche NGOs oder Strukturen sind stolz darauf, wenn sie 15% Frauenquote haben. Ich bin weniger begeistert. 
 

Ein T-Shirt in Afrin

 Die zwei bewegendsten Ereignisse kommen zum Schluss meiner Reise, wenn man glaubt, all das Gehörte verdaut und politisch eingeordnet zu haben. 

Wir treffen uns mit einer kurdischen Flüchtlingsorganisation in Qamischlo. Ihre Mitglieder kommen aus Afrin, einer ursprünglich kurdischen Stadt im Nordwesten Syriens, in der Region von Aleppo. Afrin wird seit März 2018 von der Türkei besetzt. 

In einer kleinen Wohnung haben sich die Mitglieder organisiert. Sie helfen den Geflüchteten. 

Eine Frau erzählt mir folgendes: „Ich war mal vor einigen Jahren nach Deutschland bei der Grünen Jugendorganisation eingeladen, um über Afrin zu sprechen. Ich habe zum Abschied ein T-Shirt bekommen. Als ich 2018 aus Afrin flüchten musste, war keine Zeit, um meine Sachen zu packen. Das T-Shirt liegt noch in Afrin.“

Ich antworte spontan: „Ich schicke Ihnen ein Neues!“

Sie: ,,Ich will kein neues T-Shirt, ich will nach Hause.“

Ich frage, wie wir helfen können: „Geld?“

Nein. Wir wollen uns hier nicht ansiedeln, wir wollen nach Hause. Die Menschen sind mit ihrer Heimat stark verbunden. Sie sind teilweise nie aus der Region rausgekommen. Sie hatten Land, Olivenbäume. Die Operation „Olivenzweig“ der türkischen Armee hat alles zerstört, auch die Olivenbäume.“ 
 

Die Zeitbombe Al-Hol

Und dann Al-Hol… eins meiner wichtigsten Reiseziele bevor ich zurück nach Europa fahren sollte.

Al-Hol ist das IS-Lager, in dem IS-Kämpfer*innen und ihre Familien mehr oder weniger gefangen sind.

Ein Lager mitten in der Wüste mit unterschiedlichen Trakten: dem syrischen Lager, dem irakischen und dem sogenannten „Annex“, wo 7.752 ausländische Frauen und Kinder leben, darunter Deutsche, Franzosen und andere europäische Nationalitäten. 

Niemand will sie. Wohin mit den radikalisieren Syrer*innen? Zurück in die Assad Gebiete? Dort landen sie in den Foltergefängnisse von Assad. Willkürlich. Das will die Lagerverwaltung nicht. Außerdem ist es nicht menschenrechtskonform. 

Der Irak? Der hat keine Strukturen für „seine Leute“, keine Resozialisierungsprojekte. 

Niemand reagiert, wenn die Al-Hol Verwaltung bittet, ihnen zu helfen, die Gefangenen zurückzunehmen.

Die europäischen Mitgliedstaaten nehmen Gefangene teilweise zurück. Es ist aber nicht ganz einfach, wenn die Mutter einen europäischen Pass hat, die Kinder aber pakistanische, syrische oder irakische Väter haben.   

Dass die EU-Staaten ihre Angehörigen zurücknehmen müssen, ist eine Beschlusslage des EU-Parlaments und auch ein Beschluss des Europäischen Gerichtshofs. Man hat die jungen Menschen damals aus Europa ziehen lassen, ohne Interesse und Verantwortungsgefühl. Wir haben “unsere” Kinder gehen lassen, um sich zu radikalisieren. 

Nach dem Gespräch mit der Lagerleitung dürfen wir in einem Wagen um das Lager herumfahren. Rein kommt niemand. Man hat die Gefangenen inhaftiert, Zaun drum rum mit kurdischer Bewachung, aber innendrin herrscht Anarchie. UNICEF hat es geschafft, eine kleine Schule aufzubauen. Es gibt eine kleine Klinik für die medizinische Versorgung. Mehr nicht. 

Al Hol ist ziemlich durchlässig. Die Trinklaster bringen nicht nur Wasser, sondern auch Waffen. Es werden Tunnel gegraben, da findet alles rein und raus.

Auch wichtig: Jeden Monat kommen im Schnitt 50 Kinder zur Welt. Der IS-Gedanke lebt, die Frauen bekommen Kinder, Kinder sollen schnell heiraten, sobald sie zeugungsfähig sind. Man versucht, „die Kinder mit zwölf Jahren von ihren Müttern zu trennen. Mit zwölf sind die „Kinder“ aber schon tief mit dem IS-Gedanken verwachsen. Nett ist, wenn man seinen Gegner nur tötet und nicht vorab noch foltert.“

Wir fahren nun 30 Minuten um das Lager herum. Zu sehen: Dreck, wilde Hunde, Kinder. Manche spielen Fußball, mache gehen an der Hand ihrer schwarz gekleideten Mütter von der Schule oder Kita wohin auch immer. Manche quälen die Hunde. Einige Kinder kommen zum Auto gelaufen, getrennt vom Stacheldraht und werfen Steine nach uns. Manche heben einen Arm in die Luft mit einem gerade gestreckten Zeigefinger. Das Zeichen des IS. Böse Blicke. Nein, diese Kinder tun mir nur leid, aber sie sind eine tickende Zeitbombe, wie das ganze Lager. Diese Kinder missbraucht man für eine faschistoide, menschenverachtende Ideologie. Auch hierfür, für diese Kinder, brauchen wir Antworten. 

Frauen und Kinder müssen aus dem Lager geholt werden. Die Mütter haben einen enormen Einfluss. Die IS-Führung ist weg: tot, im Gefängnis oder irgendwo. Die Frauen tun alles, um eine neue Generation großzuziehen. Man muss den IS ernst nehmen. Auch er bedroht die Strukturen, das, was die Menschen in der Region Rojava aufbauen wollen. Die Angriffe durch die türkischen Drohnen tun ihr Übriges. 
 

Fazit: Syria is not safe!

Ob Syrien nun sicher ist? Nur für privilegierte Leute und nur in vereinzelten Regionen. 

Diese scheinbare Stabilität muss geschützt und unterstützt werden. Denn sie ist fragil. Auf der einen Seite schießt die Türkei mit Drohnen, auf der anderen Seite bereitet der IS sich für seinen nächsten Kampf vor und überall sind die kleinen Hände von Assad. 

Die EU muss unterstützen, humanitär und politisch. Sie kann hier eine relevante Rolle spielen, auch wir Grüne. 

Mit unserem Wissen und Know-How müssen wir die Regionen unterstützen, die „frei” sind und neue Strukturen aufbauen wollen. 
Mitgliedstaaten müssen aktiv ihre Bürger*innen und Kinder aus den Lagern zurück nach Europa holen. Nur sie haben die Kapazitäten, sie menschenrechtskonform zu verurteilen, sie zu resozialisieren und zu verhindern, dass aus Kindern Kampfmaschinen gemacht werden. Al-Hol ist eine tickende Zeitbombe. 

Die Augen verschließen und Vergessen bringt uns im Syrien-Konflikt nichts. Und zu denken, dieser Konflikt hätte keine Konsequenzen für die EU ist schlichtweg verantwortungslos.

Lasst uns weiter über Syrien diskutieren, die Menschen dort unterstützen und unser Bestes tun, um Gewalt zu stoppen.

تقرير رحلة سوريا - رحلة في الفوضى المنسية

24.11.2022

بلد محطم

لفترة طويلة، نظرنا كفريق فيما إذا كان من الصواب الذهاب إلى سوريا.

بلد، غرق في الفوضى منذ أكثر من 10 سنوات.

بلد، فر سكانه بالملايين، أو يجلسون في أقبية التعذيب التابعة للأسد، أو يتم تجنيدهم قسرا، أو يبنون وجودا جديدا في المنفى.

بلد، يتكون من الآشوريين والأكراد والمسيحيين والسنة والشيعة - دولة متعددة الأعراق.

وبلد عاش في ظل عائلة الأسد لعقود. حتى "الأسد القديم" عذب وأخفى من قاوم، وأخاف وارهب شعبه. يواصل ابنه بشار هذه الديكتاتورية بأقسى الطرق - حتى يومنا هذا.

طلب المساعدة من الشرطة، سؤال عن الاتجاهات، التعرض للتفتيش في الشارع: هذا يمكن أن يعني الموت المؤكد لأي سوري. لم تكن سوريا آمنة أبدا

حتى عام 2011، كانت سوريا تعتبر آمنة. بلد امتلك ولا يزال يمتلك كنوزا ثقافية عمرها آلاف السنين. القليل من الحفر في الرمال يخرج عملات معدنية عمرها ألف عام. هذا الجمال، هذا الكم من الثقافة. مُسافر إليها كثيرا، أناسٌ لطفاء، وشركاءٌ للأعمال، قاب قوسين أو أدنى من أوروبا. حقيقة أن الخوف يسود البلاد، وأن الخوف بمثابة وسيلة لإبقاء الناس قيد العمل، لا تهم السياح والعديد من السياسيين في هذا الوقت.

في عام 2000، وصل بشار الأسد إلى السلطة واستُقبل على الساحة الدولية. بشار، الرئيس الشاب، مع زوجته الأنيقة أسماء. كلاهما درس في لندن. الآن يجب أن يأتي التغيير، الانفتاح، الديمقراطية.

لكن العكس حدث: حتى لو حاول بشار الأسد لمدة خمس دقائق قيادة بلاده إلى القرن ال 21، إلى الحرية والديمقراطية وحرية الصحافة، فقد تم إيقافه من موظفيه والجيش وعائلته.

لم يحدث تغيير. بل ازداد الأمر سوءا.

بدأ الربيع العربي في عام 2011 ووصل إلى سوريا في مارس 2011. خرج الناس إلى الشوارع من أجل الحرية والديمقراطية والخبز وحرية الصحافة. هذا كل ما أرادوه. لكن هذا كان كثيراً بالنسبة للنظام.

الباقي من التاريخ. انحدرت البلاد إلى الفوضى. ما بدأ كثورة تطور إلى حرب بالوكالة. بدأت معركة في سوريا، معركة حول سوريا. تدخلت داعش وروسيا والولايات المتحدة وتركيا بدافع المصلحة الذاتية.

قصف الأسد شعبه، واعتقلهم، وجند المزيد.

وهنا يأتي دورنا كأوروبيين:

في عام 2013، غادر العديد من الشباب الاتحاد الأوروبي ووصلوا على متن خدمة نقل مريحة عبر غازي عنتاب. أنا بنفسي جلست في المساجد في هانوفر واستمعت إلى قصص الآباء الذين كانوا يبكون يائسين: أطفالهم، أو أحد أطفال أفراد المجتمع، هم الآن مع داعش للقتال، أياً كان السبب.

تركنا أطفالنا يذهبون، لم نهتم. سوريا بعيدة، من يهتم.

الأشخاص الذين تمكنوا من الفرار من سوريا، ذهبوا إلى أوروبا.

الناس الذين أرادوا، ذهبوا إلى سوريا للقتال في صفوف داعش.

أوروبا أطفأت الأنوار.

من ناحية أخرى، واصل العديد من السوريين الكفاح من أجل الحرية. حمص، حلب، كل المدن التي كانت تقاتل، شبان وشابات الجامعات، التقوا ونظموا، أرادوا استغلال "نافذة الفرصة" أرادوا الحرية. بقي البعض، وغادر البعض.

في 2015/2016، جاء السوريون إلينا في أوروبا. مشياً على الأقدام، معظمهم من الشباب، مُنكسِّرين، مصدومين. بمجرد وصولهم إلى غرف معيشتنا، أخبرونا قصصهم. كطفل لعائلة لاجئة، أدهشني بأي سرعة بدأ الرجال بالتحدث.

بشكل عام، لم يقال سوى القليل جدا في جميع أنحاء العالم. نحن الأوروبيون لا نعرف سوى القليل عن صيدنايا، والقنابل، وداعش، والعنف، والموت. المعذرة. للحقيقة أن الأسد لم يعد يسمح لأحد بدخول البلاد، لا صحفيين.

في سوريا، ليس فقط الأسد من عذّب، ولكن أيضا جبهة النصرة، داعش، التي جاءت بعد ذلك إلى الرقة، منبج.

حرر الأكراد منبج من حكم داعش في عام 2016 والرقة في عام 2017. بصيص صغير من الأمل في الحرية. لكن قول "يا هلا، إنه السلام!" خطأ. لا، سوريا ليست آمنة. فقط في بلدياتٍ صغيرة. لم يختف تنظيم الدولة الإسلامية، بل إنه فقط في مكان آخر. مقاتلو داعش وزوجاتهم وأطفالهم يجلسون في مخيمي الهول وروج. الأسد على قيد الحياة، روسيا والولايات المتحدة قسمتا البلاد. هذا هو الوقع.

أردت أن أذهب إلى هذا البلد الآن. إلى شمال وشرق سوريا، روج آفا، المنطقة "الحرة" المستقلة بحكم الأمر الواقع في شمال شرق سوريا.

لقد وضعنا الخطة مع فرديناند دور، في الشتاء في قهوة في مكان ما في برلين. مؤسس تبني ثورة وأنا أردنا أن نذهب إلى سوريا. الدخول عبر العراق.

قام فريقي (أتوجه بالشكر إلى خبيري في سوريا ديرك كلاس أولريش) وفرديناند بتنظيم الأوراق، والتقدم بطلب للدخول والخروج. الانتظار، في انتظار الردود، بينما تستمر دقات الساعة في أوروبا. بلدان مختلفة، عادات مختلفة.

أربيل (العراق)، على أمل المغادرة إلى سوريا

تم حجز الرحلات ليوم 28.10. من بيروت إلى أربيل. ليس لدينا حتى الآن أي تصاريح خروج من أربيل (العراق) إلى سوريا. بالنسبة لي ولفرديناند، من الواضح إننا ذاهبون إلى هناك وسنقاتل من أجل تصريح الخروج.

لم يكن قولاً أكثر من فعل: وصلنا إلى أربيل والحمد لله صديق فرديناند آلان، وهو سوري، يتمتع بالخبرة ولديه علاقات جيدة.

الحدود إلى شمال شرق سوريا مفتوحة فقط أيام السبت والاثنين والأربعاء. نحن بحاجة إلى أرقام هواتف وأسماء. من يتمتع بسمعة طيبة هنا وبالمصداقية ليؤكد أننا لسنا من أنصار حزب العمال الكردستاني؟ بصفتي عضوا في البرلمان الأوروبي، مسؤولةً عن سوريا في لجنة الشؤون الخارجية، أريد أن أذهب إلى البلد الذي أمثله في البرلمان.

بعد الكثير من القهوة ومقابلات العمل والإقناع والعديد من المكالمات الهاتفية في وقت لاحق رسالة نصية: "يمكنك الذهاب"، "اذهبي، أولئك الذين على الحدود يعلمون بقدومك" الحمد الله!

الحدود السورية

يوم السبت، نستقل أنا وفرديناند وآلان سيارة أجرة إلى سوريا. سيارة الأجرة لديها واي فاي. دون خلل. عبورا بمضخات النفط السابقة، خطوط الغاز، غازٌ، يتم حرقه. لا تسأل عن المعايير البيئية.

على الحدود، ساعد جواز السفر الدبلوماسي. أبدا بدونه!

على الجانب السوري، يتم استقبالنا وتقابلنا بزميل فرنسي من البرلمان الأوروبي.

الخدمة جيدة، ليس لأن الخدمة مهمة جدا، ولكن لأننا أعضاء في البرلمان الأوروبي. سوريا آمنة فقط للأشخاص المميزين.

قامشلو (سوريا)، لمسة من الديمقراطية

فُحصت الأوراق. إلى قامشلو، مدينة في كردستان سورية.

يسألني آلان، "ماذا تلاحظ يا كاترين؟"

انطباعاتي الأولى: "أرى الفقر، وأطفال يتسكعون في الشارع في الصباح، وفي أوقات معينة الرجال فقط. أحتاج إلى مزيد من الوقت لوضع كل شيء في سياقه"

نحن على بعد أمتار قليلة من الحدود التركية. هناك هجمات لطائرات بدون طيار على فترات غير منتظمة. سوريا آمنة: للنواب الذين لا يستطيعون الدخول والخروج من سيارات الليموزين إلا بفضل "الرجال السود" الذين يحملون رشاشات ثقيلة. لا يمكن للجميع القيام بذلك.

سيارتي الليموزين الأولى، التي أركبها على الجانب السوري، بها مدفع رشاش في بئر القدم. أعرفها من رحلاتي عبر الأردن وإسرائيل.

جنبا إلى جنب مع الزملاء الآخرين من البرلمان الأوروبي، نزور المنظمات غير الحكومية والمقاتلين. نحضر، نلتقط صور، تم. أنا لا أحب ذلك. لا أشعر بالأمان. لا أشعر بالأمان على أرض مقابر الذين سقطوا ضد داعش. وصلنا إلى مدخل المقبرة: كاميرات عسكرية أنا لآلان: "لا أريد ذلك. هناك صورة معلقة لأوجلان. لا أريد الإشادة به. أريد أن أتحدث إلى الناس في المقهى، إلى النساء، لا احتاج إلى سيرك."

"حسناً" نحن نفصل أنفسنا. دع الآخرين يقومون بالسيرك. آلان وفرديناند وأنا نسير بعيدا عن السيرك الإعلامي عبر المقبرة، شباب وشابات يرقدون هناك. وبعد بحث طويل، يجد آلان أيضا أحد أقاربه.

نبقى مع المجموعة نحضر المزيد من المواعيد. المنظمات النسائية التي تبدأ برامج التمكين. موعد يطارد التالي.

أتلقى دعوات من السكان المحليين. لكن لا يسمح لي بإدراكها - لأسباب أمنية. بصفتي عضوا في البرلمان، ليس لدي فرصة لمغادرة دار الضيافة الخاصة بي في عامودا في المساء.

في دار الضيافة أنا وحدي. فقط أطفال الأب المضيف موجودون هنا والرجال الخمسة الذين يحملون مدافع رشاشة، الذين يقومون بحمايتي. هم يتقاضون رواتب منخفضة. إذا قدم لهم تنظيم «الدولة الإسلامية» عرضا أفضل، فإنهم سيعملون لصالح تنظيم «الدولة الإسلامية»، أو لصالح الأسد، لا يهم. كله نفس الشيء. الرئيسي هو أن المال مناسب.

نسافر معا اعتبارا من يوم الأربعاء: فرديناند وآلان وأنا. نمشي عبر قامشلو. نرى شوارع مختلفة، متاجر، حياة، وفجأة ملصقات كبيرة للأسد. الأسد لديه أراضيه الخاصة في المنطقة الكردية، في مدينة قامشلو، "قدمه على الأرض"، لديه أناسٌ على الأرض. أجزاء من الشوارع مليئة بشرطة الأسد. فقط لا تخطئ الطريق، هذا ما حدث لمواطن ألماني. كان يعمل في منظمة غير حكومية، وضاع في قامشلو وسقط في براثن شرطة الأسد. تم اعتقاله وسجنه وسمع صرخات التعذيب. وفقا لتصريحاته الخاصة، لم يتعرض هو نفسه للتعذيب. أخرجه التشيك بعد ذلك، ومع ذلك، ظل صامتا، لم يتحدث عن الأمر. الزيارات عند الأسد تخلف وراءها الصمت. الأسد لديه قدمه في كل مكان، أنت لا تعرف أبدا ما إذا كنت ستعود.

قامشلو لا تخلو من الخطر. لكننا نسير عبر قامشلو. أشتري كتابا. يريدون إهداءه لي. أعطي التاجر 5 دولارات.

نلتقي بمسيحيين ومنظمات غير حكومية وممثلين عن الإدارة الذاتية لشمال وشرق سوريا ووزير الخارجية وطلاب جامعة روج آفا.

الطلب الكبير، النداء إلينا: "ساعدونا! تركيا تقصفنا. نريد بناء بنية ديمقراطية."

نعم، بدأت المنطقة أولى المخططات الطرية. تطلب جامعة روج آفا أساتذة زائرين من أوروبا "نُريد أن نُرى، نريد الاعتراف بنا"

على الرغم من أننا دولياً غالبا ما نكون مقيدي الأيدي، إلا أنه يمكننا نحن الأوروبيين المساعدة على المستوى المحلي. يحاول الناس في شمال وشرق سوريا بناء هياكل ديمقراطية. يمكننا المساعدة هنا بالمعرفة العملية من الأسفل إلى الأعلى! جزئيا، لا تزال المدارس المحلية تستخدم مناهج نظام الأسد لسبب بسيط هو أنه ليس لديها مناهج أخرى. يجب دعم الهياكل المدنية على الأرض بالمعرفة والتلميحات والنصائح.

أدعو الرجال والنساء ذوي الصلة سياسيا للانضمام إلي في بروكسل. لكن اسأل دائما عن دور المرأة. في أجزاء، هناك قوة نسوية. في جميع المحادثات، أبلغ عن الهياكل الخضراء: القوائم المحصصة، قوائم الكلام المحصصة. النساء متحمسات وسوف يحاولون تنفيده. تفخر بعض المنظمات غير الحكومية أو الهياكل عندما يكون لديها حصة 15٪ للنساء. أنا أقل حماسا.

تي شيرت في عفرين

يأتي الحدثان الأكثر تأثيرا في نهاية رحلتي، عندما تعتقد أنك استوعبت كل ما سمعته ووضعته في سياق سياسي.

التقينا مع منظمة كردية للاجئين في قامشلو. يأتي أعضاؤها من عفرين، وهي مدينة كردية الأصل في شمال غرب سوريا، في منطقة حلب. وتحتل تركيا عفرين منذ آذار/مارس 2018.

نظم الأعضاء أنفسهم في شقة صغيرة. إنهم يساعدون اللاجئين

 

تقول لي امرأة ما يلي: "دعيت ذات مرة إلى ألمانيا قبل بضع سنوات في منظمة الشباب الأخضر للحديث عن عفرين. حصلت على قميص كوداع. عندما اضطررت إلى الفرار من عفرين في عام 2018، لم يكن هناك وقت لحزم أغراضي القميص لا يزال في عفرين"

أجيب بشكل عفوي: "سأرسل لك واحداً جديداً!"

هي: "لا أريد قميصا جديدا، أريد العودة إلى المنزل"

أسأل كيف يمكننا المساعدة: "المال؟"

"لا لا نريد أن نستقر هنا، نريد العودة إلى ديارنا. يرتبط الناس ارتباطا وثيقا بوطنهم. بعضهم لم يخرج أبدا من المنطقة. كان لديهم أرض وأشجار زيتون. عملية "غصن الزيتون" التي نفذها الجيش التركي دمرت كل شيء، بما في ذلك أشجار الزيتون"

قنبلة الهول الموقوتة

ثم الهول..... واحدة من أهم وجهاتي قبل أن أعود إلى أوروبا.

مخيم الهول هو مخيم داعش حيث مقاتلو داعش وعائلاتهم بشكل أو بآخر مسجونون.

مخيم وسط الصحراء بأقسام مختلفة: المخيم السوري, والمخيم العراقي وما يسمى "الملحق"، حيث يعيش 7752 امرأة وطفلا أجنبيا، بينهم ألمان وفرنسيون وجنسيات أوروبية أخرى.

لا أحد يريدهم. ماذا نفعل مع السوريين المتطرفين؟ العودة إلى مناطق الأسد؟ هناك ينتهي بهم المطاف في سجون التعذيب التابعة للأسد. تعسفي. إدارة المخيم لا تريد ذلك. بالإضافة إلى ذلك، فإنه لا يتناسب مع حقوق الإنسان.

العراق؟ ليس لديه بنية ل "شعبه"، ولا مشاريع لإعادة التنشئة الاجتماعية.

لا أحد يستجيب عندما تطلب إدارة الهول مساعدتهم في استعادة السجناء.

تستعيد الدول الأعضاء الأوروبية السجناء جزئيا. لكن ليس من السهل, أن يكون لدى الأم جواز سفر أوروبي، لكن الأطفال لديهم آباء باكستانيون أو سوريون أو عراقيون.

حقيقة أن دول الاتحاد الأوروبي يجب أن تستعيد مواطنيها, هي قرار صادر عن برلمان الاتحاد الأوروبي وأيضا قرار من محكمة العدل الأوروبية. في ذلك الوقت، سُمح للشباب بمغادرة أوروبا دون أي اهتمام أو شعور بالمسؤولية. لقد تركنا "أطفالنا" يذهبون من أجل التطرف.

بعد التكلم مع إدارة المخيم، يسمح لنا بالقيادة حول المخيم في سيارة. لا أحد يدخل. تم سجن السجناء، وهو محاط بحراس أكراد، ولكن في الداخل هناك فوضى.  تمكنت اليونيسف من بناء مدرسة صغيرة. هناك عيادة صغيرة للرعاية الطبية. لا شيء أكثر من ذلك.

الهول متخلخل للغاية. شاحنات الشرب لا تجلب الماء فحسب، بل تجلب أيضا الأسلحة. يتم حفر الأنفاق، كل شيء يجد طريقه إلى الداخل والخارج.

مهم أيضا: كل شهر يولد ما معدله 50 طفلا. فكرة داعش حية، والنساء لديهن أطفال، والأطفال يجب أن يتزوجوا بسرعة بمجرد أن يصبحوا خصبين. يحاول المرء "فصل الأطفال عن أمهاتهم في سن الثانية عشرة. ومع ذلك، في سن الثانية عشرة، نما "الأطفال" بالفعل في عمق فكرة تنظيم «الدولة الإسلامية». من الجيد أن تقتل خصمك ولا تعذبه مسبقا"

نحن الآن نقود السيارة لمدة 30 دقيقة حول المخيم. لنرى: الأوساخ والكلاب البرية والأطفال. يلعب البعض كرة القدم، والبعض الآخر يذهب بيد أمهاتهن اللواتي يرتدين ملابس سوداء من المدرسة أو رياض الأطفال إلى أي مكان. البعض يقوم بتعذيب الكلاب. يأتي بعض الأطفال مسرعين إلى السيارة مفصولين عنا بالأسلاك الشائكة ويرشقوننا بالحجارة. يرفع البعض ذراعه في الهواء بإصبع السبابة المستقيم. علامة داعش. نظرات شرسة. لا، أشعر بالأسف على هؤلاء الأطفال، لكنهم قنبلة موقوتة، مثل المخيم بأكمله. يتم إساءة معاملة هؤلاء الأطفال بسبب أيديولوجية فاشية وغير إنسانية. لهذا أيضا، لهؤلاء الأطفال، نحتاج إلى إجابات.

يجب إخراج النساء والأطفال من المخيم. الأمهات لديهن تأثير هائل. لقد اختفت قيادة داعش: ميتة، في السجن أو في مكان ما. تبذل النساء كل ما في وسعهن لتربية جيل جديد. يجب أن يؤخذ تنظيم الدولة الإسلامية على محمل الجد. هو أيضا يهدد البنية، اللتي يريد الناس في منطقة روج آفا بناءها. الهجمات التي تشنها الطائرات التركية بدون طيار تقوم بالباقي

الخلاصة: سوريا ليست آمنة!

هل سوريا آمنة؟ فقط للأشخاص ذوي الامتيازات وفقط في المناطق المعزولة.

ويجب حماية هذا الاستقرار الظاهر ودعمه. لأنه هش. من ناحية، تركيا تطلق النار بطائرات بدون طيار، ومن ناحية أخرى، يستعد داعش لمعركته القادمة، وأيدي الأسد الصغيرة في كل مكان.

ويتعين على الاتحاد الأوروبي أن يقدم الدعم، سواء على الصعيدين الإنساني والسياسي. يمكن أن يلعب دورا ذا صلة هنا ، كما يمكننا نحن الخضر.

بمعرفتنا ودرايتنا، يجب أن ندعم المناطق "الحرة" والرغبة في بناء هياكل جديدة.

ويجب على الدول الأعضاء أن تعيد مواطنيها وأطفالها من المخيمات إلى أوروبا. وهم وحدهم الذين لديهم القدرة على إدانتهم وفقا لحقوق الإنسان، وإعادة تنشئتهم اجتماعيا ومنع تحويل الأطفال إلى آلات قتال. الهول قنبلة موقوتة

إن إغلاق أعيننا والنسيان لا يفيدنا في الصراع السوري. والاعتقاد بأن هذا الصراع ليس له عواقب على الاتحاد الأوروبي هو ببساطة أمر غير مسؤول.

دعونا نواصل مناقشة الوضع في سوريا، وندعم الناس هناك ونبذل قصارى جهدنا لوقف العنف.