Deutschland macht zu wenig für Barriere-Freiheit

Deshalb bekommt Deutschland vielleicht eine Strafe von der Europäischen Union

Die Europäische Kommission hat Deutschland schon wieder ermahnt.

Die Europäische Kommission macht Vorschläge für neue Gesetze für das Europa-Parlament.

Die Europäische Kommission hat gesagt:

Deutschland macht zu wenig für die Barriere-Freiheit!

Barrierefreiheit bedeutet:
Alle Menschen können Dinge gut benutzen.
Auch Menschen mit Behinderung können Dinge gut benutzen.
Zum Beispiel Computer.
Oder Automaten für Fahrkarten.

Die Europäische Kommission sagt:
Deutschland hält sich nicht an eine wichtige Regel von der Europäischen Union!

Die Regel heißt:

Europäische Barriere-Freiheits-Richtlinie.

In dieser Regel steht:

Viele Dinge müssen barrierefrei sein,
damit Menschen mit Behinderungen sie gut benutzen können.

Zum Beispiel:

  • Alle Computer
  • Alle Telefone
  • Alle Geld-Automaten
  • Alle Nachrichten über das Internet

Aber in Deutschland sind viele Dinge nicht barrierefrei.

Deshalb können viele Menschen mit Behinderungen sie nicht gut nutzen.

Zum Beispiel:

  • Viele Menschen mit Behinderungen können keine Fahrkarte am Automaten kaufen.
  • Viele Menschen mit Behinderungen können keine Geschäfte im Internet nutzen.
  • Viele Menschen mit Behinderungen können im Internet keine Überweisungen von einem Bank-Konto machen.

Das macht Menschen mit Behinderungen das Leben schwer.

Deshalb haben Menschen mit Behinderungen Nachteile im täglichen Leben.

Katrin Langensiepen ist Politikerin im Europäischen Parlament.

Sie sagt:

Die Regierung von Deutschland tut zu wenig für Menschen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderungen merken das jeden Tag.

Katrin Langensiepen sagt:

Barrierefreiheit ist kein Extra.
Barrierefreiheit ist ein Recht für alle Menschen.

Die Regierung von Deutschland muss endlich Gesetze machen,

damit die Regeln von der Europäischen Union zur Barriere-Freiheit befolgt werden.

Wenn Deutschland die Regel der Europäischen Union nicht bald befolgt,
dann kann ein Gericht die Barriere-Freiheit in Deutschland prüfen.
Das Gericht heißt Europäischer Gerichtshof.

Der Europäische Gerichtshof wird wahrscheinlich herausfinden,
dass Deutschland die Regel zur Barriere-Freiheit von der Europäischen Union nicht befolgt.
Der Europäische Gerichtshof gibt Deutschland dann wahrscheinlich eine Geld-Strafe.

Katrin Langensiepen sagt:
Es wäre besser, jetzt das Geld für Menschen mit Behinderungen auszugeben,
als später eine Strafe zu zahlen.

Die Regierung von Deutschland muss sich an die Regel von der Europäischen Union halten.
Deshalb muss die Regierung schnell klare Regeln für Barriere-Freiheit machen.
Zum Beispiel für barrierefreie Produkte und barrierefreie Angebote.
Die Regierung muss auch prüfen,
ob die Angebote wirklich barrierefrei sind.
Wenn ein Angebot nicht barrierefrei ist,
dann müssen die Firmen eine Strafe bekommen.

Firmen und Unternehmen sagen oft:

Wir können keine barrierefreien Angebote machen.

Denn barrierefreie Angebote sind zu teuer und zu schwierig.

Katrin Langensiepen sagt:

Die Regierung von Deutschland soll nicht nur die Wünsche von Firmen hören,

sie muss jetzt an die Menschen-Rechte von Menschen mit Behinderungen denken.

Deshalb muss die Regierung schnell handeln.

Bevor Deutschland eine Strafe bekommt.

Eine Kette von Sub-Unternehmen?

Presse-Mitteilung vom 11. Februar 2026 – Text in Leichter Sprache

Das Europäische Parlament stimmt heute Abend über Sub-Unternehmen ab.

Sub-Unternehmen erledigen Aufgaben für andere Firmen.

Zum Beispiel: Eine Schneiderei arbeitet für eine Bekleidungs-Firma. Die Schneiderei ist das Sub-Unternehmen.

Sub heißt unten.

Manchmal geben Sub-Unternehmen ihre Aufgaben an andere Sub-Unternehmen weiter.

Das sind dann Sub-Sub-Unternehmen. So entsteht eine Kette von Unternehmen.

Diese Kette von Sub-Unternehmen kann sehr lang werden.

Bei so vielen Sub-Unternehmen kann oft nicht geprüft werden, ob die Arbeiterinnen und Arbeiter richtig behandelt werden.

Das ist bekannt: Die Arbeiterinnen und Arbeiter bei Sub-Unternehmen haben oft keinen Arbeits-Schutz.

Sie sind oft nicht versichert. Und sie bekommen oft zu wenig Geld.

Die Frage ist deshalb: Wie viele Sub-Unternehmen dürfen für ein Unternehmen arbeiten?

Muss es dafür ein Gesetz geben?

Die Politikerinnen und Politiker der konservativen EVP-Fraktion denken darüber unterschiedlich.

Die GRÜNE Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen sagt dazu:

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland und in der Europäischen Union haben Rechte.

Zum Beispiel das Recht auf Arbeits-Schutz. Und das Recht auf einen Mindest-Lohn.

Diese Rechte dürfen sie nicht verlieren, wenn sie in einem Sub-Unternehmen arbeiten.

Wir GRÜNE sagen deshalb: Die Firmen sollen lieber nicht mit Sub-Unternehmen zusammen-arbeiten.

Wenn es möglich ist, dann sollen die Firmen die Arbeiterinnen und Arbeiter direkt in der Firma anstellen.

Wenn sie doch mit Sub-Unternehmen zusammen-arbeiten: Dann darf die Kette von Sub-Unternehmern nicht so lang sein.

Es soll nur zwei Sub-Unternehmer für eine Aufgabe geben.

Das heißt: Eine Firma soll eine Aufgabe an ein Sub-Unternehmen geben dürfen.

Dieses Sub-Unternehmen soll die Aufgabe an ein weiteres Sub-Unternehmen geben dürfen.

Aber dann soll Schluss sein.

Die Europäische Arbeits-Behörde muss Sub-Unternehmen genau kontrollieren.

Sie muss prüfen, ob die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern eingehalten werden.

Zum Beispiel, ob alle richtig bezahlt werden.

Manche Arbeiter wissen gar nicht, welche Rechte sie haben.

Trotzdem müssen sie ihre Rechte bekommen.

Wir im Europäischen Parlament sind verantwortlich für die Rechte von allen Arbeiterinnen und Arbeitern in Europa.

Weniger Rechte bei Flug-Reisen?

Presse-Mitteilung vom 21. Januar 2026 – Text in Leichter Sprache

Viele Menschen machen Flug-Reisen.

Diese Menschen haben in Europa vielleicht bald weniger Rechte.

Diese Rechte sollen zum Beispiel gestrichen werden:

  • Wenn das Flugzeug mehr als 3 Stunden Verspätung hat, sollen die Flug-Gäste nicht mehr automatisch Geld zurück bekommen.
  • Familien sollen im Flugzeug nicht mehr automatisch Plätze nebeneinander bekommen.
  • Der Check-in am Flug-Hafen soll zusätzlich Geld kosten.
  • Das Hand-Gepäck im Flugzeug soll zusätzlich Geld kosten.
  • Auch für Menschen mit Behinderungen soll es weniger Rechte beim Fliegen geben.

Zum Beispiel soll der Flug für eine Assistenz-Person zusätzlich Geld kosten.

Katrin Langensiepen ist im Europa-Parlament Mitglied im Ausschuss für Verbraucher-Schutz.

Verbraucher-Schutz bedeutet:

Die Rechte von Menschen schützen, die etwas benutzen oder etwas kaufen.

Zum Beispiel die Rechte von Menschen, die eine Flug-Reise machen.

Katrin Langenspiepen sagt:

Menschen, die eine Flug-Reise machen, haben Rechte.

Diese Rechte sind wichtig.

Die Politikerinnen und Politiker dürfen sie nicht streichen.

Die Flug-Gesellschaften verdienen genug Geld.

Sie müssen deshalb nicht die Rechte von den Flug-Gästen kürzen.

Um noch mehr Geld zu verdienen.

Wenn die Flug-Gesellschaften noch mehr Geld brauchen,

dann sollen sie ihren Aktionären weniger Geld auszahlen.

Aktionäre sind Menschen, die Aktien von den Flug-Gesellschaften haben.

Politikerinnen und Politiker in Europa dürfen sich nicht von den Flug-Gesellschaften beeinflussen lassen.

Sie dürfen nicht erlauben, dass die Menschen bei Flug-Reisen weniger Rechte bekommen.

Wie ist die Lage in Syrien?

Presse-Mitteilung vom 8. Januar 2026 – Text in Leichter Sprache

Dieser Text ist von Katrin Langensiepen.

Sie arbeitet als Politikerin in Europa.

Dieser Text ist eine Presse-Mitteilung.

Also ein Text fürs Fernsehen, Radio, Internet oder für Zeitungen.

In Presse-Mitteilungen stehen wichtige Informationen.

In dieser Presse-Mitteilung geht es um eine Reise nach Syrien.

Die beiden Politiker Ursula von der Leyen und António Costa besuchen Syrien.

Von der Leyen und Costa gehören zu den wichtigsten Politikern in Europa.

In Syrien war über 10 Jahre lang Krieg.

Seit Januar 2025 gibt es in Syrien einen neuen Präsidenten.

Sein Name ist Ahmed al-Sharaa.

Von der Leyen und Costa wollen den neuen Präsidenten treffen.

Sie wollen darüber sprechen, wie Europa Syrien helfen kann.

Damit das Land wieder gut funktioniert.

Im Moment gibt es viele Probleme in Syrien.

In den letzten Tagen wurden Menschen bedroht und vertrieben.

Das ist in der Stadt Aleppo passiert.

Katrin Langensiepen war schon oft in Syrien.

Ihre Meinung ist:

Die beiden Europa-Politiker von der Leyen und Costa müssen bei dem Treffen aufpassen.

Die Frage ist:

Ist der neue Präsident in Syrien gut für alle Menschen in Syrien?

Kümmert er sich um Menschen-Rechte für alle Menschen?

Deshalb sollen sich die beiden Europa-Politiker auch mit anderen Menschen treffen.

Zum Beispiel mit kurdischen, alawitischen und drusischen Menschen.

Die Menschen in Syrien müssen in Sicherheit leben können.

Daran sollen die Politiker denken.

Sie sollen nicht denken:

Jetzt können wir syrische Flüchtlinge wieder zurück nach Syrien schicken.

Sie sollen daran denken:

Wenn die Menschen in Syrien in Gefahr sind, dann sind auch die Menschen in Europa in Gefahr.