Kein Gift im Lippen-Stift
Presse-Mitteilung vom 17. Juni 2026
Guter Schutz vor gefährlichen Chemikalien in der Kosmetik ist jetzt besonders wichtig.
Kosmetik ist zum Beispiel ein Lippen-Stift.
Die Politikerinnen und Politiker der Europäischen Union haben gemeinsam neue Regeln gemacht.
Diese Regeln haben den Namen: Omnibus VI Paket
Das spricht man so: Omnibus 6 Paket
Bei diesen Regeln geht es auch um bestimmte Chemikalien.
Chemikalien sind Bau-Steine von Dingen und Lebewesen.
Wasser ist zum Beispiel eine natürliche Chemikalie.
Aber es gibt auch künstlich hergestellte Chemikalien.
Diese können gefährlich sein.
Die Chemikalien sind zum Beispiel in:
• Kosmetik-Produkten,
zum Beispiel Lippen-Stift,
• Dünger für Pflanzen,
• Chemischen Stoffen.
Chemische Stoffe sind zum Beispiel in Reinigungs-Mitteln oder Lack-Farben.
Manche Chemikalien können Menschen krank machen.
Manche Chemikalien können auch die Natur kaputt machen.
In den neuen Omnibus-Regeln steht zum Beispiel:
• Welche Chemikalien sehr gefährlich sind.
Welche Chemikalien ungefährlich sind.
• Welche Informationen über die Chemikalien eine Firma auf ein Produkt schreiben muss.
• Wie eine Firma Produkte mit bestimmten Chemikalien verpacken muss.
Durch die neuen Regeln soll es weniger gefährliche Chemikalien in den Produkten geben.
Für die Europa-Politikerin Katrin Langensiepen sind die neuen Regeln nicht genug.
Sie sagt dazu:
„Regeln gegen gefährliche Chemikalien sind für die Menschen gerade jetzt sehr wichtig.
Denn immer mehr Menschen werden wegen gefährlicher Chemikalien krank.
Oder sie könnten wegen gefährlicher Chemikalien krank werden.
Wir müssen deshalb die Menschen in Europa noch besser vor gefährlichen Chemikalien in Kosmetik-Produkten schützen.
Zum Beispiel vor gefährlichen Stoffen in der Haut-Crème.“
Katrin Langensiepen sagt auch:
„Wir von den GRÜNEN haben immer gesagt:
Der Gewinn von Kosmetik-Firmen ist nicht so wichtig wie die Gesundheit der Menschen.
Wenn eine Firma ein Produkt auch mit weniger gefährlichen Chemikalien herstellen kann,
dann muss die Firma sofort diese weniger gefährlichen Chemikalien nutzen.
Die Firma muss die gefährlichen Chemikalien sofort weglassen.
Das ist guter Schutz für die Gesundheit der Menschen in Europa.
Wir GRÜNE konnten diese Regel leider nur für einige Produkte erkämpfen.
Aber die Regel sollte für alle Produkte gelten.“
Katrin Langensiepen sagt auch:
„Alle Firmen sollen zuerst an die Gesundheit der Menschen denken.
Sie sollen ungefährliche Chemikalien erfinden.
Das können sie,
wenn sie es wollen.“
In den neuen Regeln geht es auch um Nano-Materialien.
Nano-Materialien sind winzige Teilchen.
Nano-Materialien sind zum Beispiel in Kosmetik-Produkten.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wissen noch nicht,
welchen Schaden diese winzigen Teilchen im Körper von einem Menschen machen können.
Trotzdem geben die Firmen viele Nano-Materialien in ihre Produkte.
Wenn eine Firma Nano-Materialien in ein Kosmetik-Produkt gibt,
dann muss sie bei einer Stelle der Europäischen Union Bescheid sagen.
Erst dann darf die Firma das Produkt verkaufen.
Das findet Katrin Langensiepen sehr gut.
Aber sie sagt auch:
„Die Firmen sollen weniger Nano-Materialien in die Produkte geben.
Dann sind in den Kosmetik-Produkten weniger Nano-Materialien.
Das ist besser für die Natur.
Und für die Gesundheit der Menschen in Europa.“